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Genuss-Reich

11. April 2013

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Endlich ein gut sortierter Brauershop in Soest. Hier kann der Hobbybrauer sehr gut einkaufen. Ein super Vorteil für die vielen Hobbybrauer im Bereich der Hellweg Region.

Jürgen Reinartz hat einen sehr gut sortierten Shop in dem der Hobbybrauer alles bekommen kann was er zum Brauen von Bier benötigt.

Zudem bietet er Produkte für Diejenigen die eher Wein mögen und gerne ihren eigenen Wein herstellen möchten.

Zur Herstellung von Bier und Wein bekommt man hier auch umfangreiche Literatur.

 

KONTAKTDATEN

Firma: Genuss-Reich

 

Adresse:

Riga-Ring 14

59494 Soest

Deutschland

 

Telefon: 0291-342393

 

Fax: 02921-342394

 

Webseite: http://www.genussreich-shop.de/







SGVer jetzt Bierkenner mit Diplom

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Walter Brackwehr führte Hobby-Brauen vor

Hirschberg. (sn) Einen detaillierten Einblick in die Bierproduktion erhielten zehn Mitglieder des Sauerländer Gebirgsvereins (SGV) Hirschberg bei Braumeister Walter Brackwehr. Anschließend bestanden sie das „Bierkenner-Diplom“.

 

„Ich gebe Theorie- und Praxiskurse für Anfänger und Fortgeschrittene“ hier zu Hause, in der VHS und über Internet. Außerdem führe ich einen Ebay-Shop mit Heimbrauer-Artikeln, erklärte Walter Brackwehr seine nebenberufliche Tätigkeit als Inhaber von Home Brew Tec. Eine eigene Brauerei betreibt er nicht. Dennoch möchte er die Tradition des Heimbrauens und der Likörherstellung weitergeben.

 

Im Mittelalter brauten viele Bürger ihr eigenes Bier, destillierten, um Bierbrand herzustellen, und buken aus dem Treber Brot. „Diese drei Tätigkeiten auch heute wieder bei Hobbybrauern zu vereinen, das ist mein Ziel“, so Brackwehr.

 

Selbstgebrautes Bier kosten durften die SGV-Mitglieder mit Vereinsvorsitzendem Stefan Bräutigam. Gespannt sahen sie anschließend den Film „Vom Halm zum Glas“: Mit vielen Einblicken in moderne Brauereien verdeutlichte das Video, wie Bier entsteht mit Zutaten nach dem Reinheitsgebot aus dem Jahr 1516.

 

„Nicht nur für Großbrauereien gibt es die erforderlichen Maschinen“, meinte Walter Brackwehr. „In kleinem Maßstab lässt sich vom Maischen bis zum Gären alles auch zu Hause realisieren. Die Dauer eines Arbeitsschritts ist dabei immer gleich.“ Ob ein Hobbybrauer zu Hause zwanzig Liter herstellt oder eine Brauerei sofort Tausende, es unterscheiden sich nur die Mengen der Zutaten.

 

Zum Abschluss zeigten die Wanderfreunde, dass sie es nicht nur in den Beinen, sondern auch im Kopf fit sind: Den Prüfungsbogen mit 13 Fragen rund um den Brauprozess füllte jeder erfolgreich aus und bekam dafür das „Bierkenner-Diplom“ in Form einer Urkunde.

 

Für angehende Heimbrauer bietet Walter Brackwehr einen Workshop an: Tipps und Tricks zu allen Arbeitsschritten erklärt der Braumeister nicht nur, sondern setzt die Vorgänge auch in der Praxis anschaulich um. Eine Stadtführung mit Günter Risse durch Hirschberg gehört in der Pause ebenfalls zum Programm.

 

Internet-Adresse: https://www.home-brew-tec.de

 

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Bekamen einen detaillierten Einblick in die Bierproduktion: Die Mitglieder der SGV-Abteilung Hirschberg absolvierten sogar das „Bierkenner-Diplom“ bei Braumeister Walter Brackwehr (2. v. l.) Foto: Simon Naarmann

 

Erschienen Sa. 20.07.2006 Westfalenpost Verfasser: Simon Naarmann.







Der Gesetzgeber und die Biersteuer

Noch ist es nötig, dem zuständigen Zollamt seine Brauvorhaben anzuzeigen, auch bei geringfügigem und unregelmäßigen Hausbrauen. Bis 200 ltr. pro Jahr sind steuerfrei.
Wenn diese Menge überschritten wird, muß eine Biersteuererklärung erfolgen nach Höhe des tatsächlichen Stammwürzegehaltes.

In der Verordnung zur Durchführung des Biersteuergesetzes (Biersteuerverordnung – BierStV) § 3 heißt es (Auszug):
§2 Herstellung durch Haus- und Hobbybrauer

(1) Bier, das von Haus- und Hobbybrauern in ihren Haushalten ausschließlich zum eigenen Verbrauch bereitet und nicht verkauft wird, ist von der Steuer bis zu einer Menge von 2 Hektoliter im Kalenderjahr befreit. Bier, das von Hausbrauern in nicht gewerblichen Gemeindebrauhäusern hergestellt wird, gilt als in den Haushalten der Hausbrauer hergestellt.

(2) Haus- und Hobbybrauer haben den Beginn der Herstellung und den Herstellungsort dem Hauptzollamt vorab anzuzeigen. In der Anzeige ist die Biermenge anzugeben, die voraussichtlich im Kalenderjahr erzeugt wird. Das Hauptzollamt kann Erleichterungen zulassen.
Referenz: Auszug Bundesministerium der Justiz

Die Anzeige selbst kann formlos erfolgen, muß jedoch die Anforderungen in Absatz (2) s.o. erfüllen. Weitere Informationen für Hobbybrauer erhalten Sie auf den Seiten des deutschen Zolls (Erläuterungen zur Biersteuerverordnung).
Wie oben bereits angesprochen müssen Jahresmengen über 200 Liter versteuert werden. Damit Sie wissen was Sie in etwa abführen müssen hier eine kurze Beispielrechnung.

Auszug aus dem Biersteuergesetz von 1993-§ 2- Steuertarif

(1) 1Das Bier wird nach Grad Plato in Steuerklassen eingeteilt. 2Die Biersteuer beträgt für einen Hektoliter Bier 0,787 Euro je Grad Plato. Grad Plato ist der Stammwürzegehalt des Bieres in Gramm je 100 Gramm Bier, wie er sich nach der großen ballingschen Formel aus dem im Bier vorhandenen Alkohol- und Extraktgehalt errechnet. 3Bruchteile eines Grades (Nachkommastellen) bleiben außer Betracht.
Referenz: Bundesministerium der Justiz

Erläuterung:

Das Bier wird nach Grad Plato in Steuerklassen eingeteilt. Die Biersteuer beträgt pro Hektoliter 0,79 € je Grad Plato. Dem Gesetz ist auch zu entnehmen das sich die Steuer bei einer Jahresproduktion bis 5000 Hektoliter halbiert. Also brauchen wir nur 0,40 € bezahlen.

Beispiel:

Ein Brauer braut im Jahr 500 ltr mit 12 % Plato.

200 ltr. sind steuerfrei, die restlichen 300 ltr. sind zu versteuern.

12 Grad Plato x 0,40 € = 4,80 € per 100 ltr. + 3 Hektoliter = 14,40 €

In diesem Fall sind 14,40 € an das Zollamt zu entrichten

Aktuelle Informationen und Änderungen des Biersteuergesetzes finden Sie auf den Seiten des deutschen Zolls (Erläuterungen zur Biersteuer).







Die Legende vom Bierbauch

Bier löscht den Durst und ist gleichzeitig ein richtiger Fitmacher: Die leicht verdaulichen Kohlenhydrate sind optimale Energiespender. Für Schönheit,Gesundheit und Wohlbefinden sorgen die im Bier enthaltenen B- Vitamine. Sie sind wichtig für eine reine Haut, schönes Haar und für den gesamten Stoffwechsel, Nerven, Imunsystem, Blutbildung und Sehvermögen.

Außerdem ist Bier reich an Mineralstoffen, Magnesium und Kalium, die die Muskel – und Nervenfunktionen unterstützen, aber arm an Natrium und Kalzium. Diese Kombination aus wenig Kalzium und viel Magnesium beugt Herzerkrankungen, Gallen – Harnsteinen vor. Und Bier enthält noch weitere verborgene Talente: der Hopfen, der dem Bier die charakterische Würze verleiht, wirkt beispielsweise wie ein mildes, natürliches Beruhigungsmittel. Ein Grund mehr, sich ab und zu ein erfrischendes wohlschmeckendes Bier zu gönnen.

Der Bierbauch – Vom Ende einer Legende.

Sie haben schon was Mystisches – die Kalorien. Man sieht sie nicht, man schmeckt sie nicht, und doch sind sie in fast allem, was wir Essen und Trinken. Für die Einen sind sie der Inbegriff für Energie, Power und Fitness, für andere sind sie die große Bedrohung der schlanken Linie. Doch in welchen Nahrungsmitteln verstecken sich die meisten Kalorien?

Ein Blick in die Kalorientabelle offenbart Erstaunliches: Wer hätte gedacht, das ein Glas Bier (0,2 ltr.) weniger Kalorien hat als ein Glas Apfelsaft, oder dass ein Becher fettarmer Fruchtjoghurt mehr als das doppelt so viel Kalorien enthält wie die selbe Menge Bier?

Der Glaube an die Kalorien als alleiniger Maßstab für eine gesunde Ernährung ist längst überholt. Viel wichtiger ist eine abwechslungsreiche Ernährung: von allem etwas, aber nie zu viel.

Wer nach dem Motto seinen Durst löscht, wird davon nicht dick. Ist dann auch noch für eine ausreichende Bewegung gesorgt, kann man sein Bier ohne Angst um die schlanke Linie genießen.

Beispiele

200 ml Apfelsaft = 96 kcal.
200 gr Fruchtjogurt = 164 kcal.
1 Scheibe Roggenbrot mit Butter und Mortadella = 375 kcal.
200 ml Bier = 76 kcal.

Brau Dir eins, denn selbst gebraut schmeckt besser.